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» Start » AS-Fressregulator » Erfahrungsberichte » 14. September 2011

14. September 2011

14. September 2011 - Bild vergrößern Dr. Sabine Wrage - Praxis für Pferdezahnbehandlung

Um meiner am metabolischen Syndrom erkrankten Islandpferdestute weiterhin ein Leben im Herdenverband ermöglichen zu können, machte ich mich vor ca 5 Jahren auf die Suche nach einer weitestgehend pferdegerechten ?Freßbremse? für die Weidezeit.
Bei ?AS-Das-Pferd? wurde ich fündig und fand dort den ?Freßregulator?. Er ist sowohl leicht als auch luftig durch viele große Luftschlitze und hat wenig verletzungsträchtige Schnallen. Die Bodenplatte besteht aus stabilem Kunststoff, welches auch bei Nässe nicht scheuert. Die Löcher zur Futteraufnahme sind in der Bodenplatte so verteilt, daß eine gleichmäßige Benutzung der Schneidezähne möglich ist. Je nach Bedarf kann durch eine zusätzliche Diätplatte die Freßmenge weiter reduziert werden.
Der obere Teil des Regulators besteht aus Leder, das sich nach kurzer Zeit - vor allem bei den ersten Einsätzen im nassen Gras - gut dem jeweiligen Pferdekopf anpasst. Durch ein Einfetten des Leders ist es über Jahre fast unzerstörbar. Durch 3 Notfalldruckknöpfe ist ein Hängenbleiben so gut wie ausgeschlossen. Wenn die Freßbremse die richtige Größe hat und korrekt angepaßt ist, habe ich bei keinem Pferd Behinderungen beim Kauvorgang beobachten können und keine daraus resultierenden Folgeproblemen, wie z.B. Blockaden in der Wirbelsäule.
Meine Stute trägt seit 5 Jahren die gleiche Feßbremse in der einfachen Variante (mit nur einem Genickriemen) und kommt bestens damit klar. Sie kann damit aus unserer Selbsttränke trinken, hatte außer abgescheuerten Haaren noch nie eine Druckstelle und läßt ihn sich ohne Probleme anlegen. Für sie gehört er zum Weidegang einfach dazu und ist sie seit 5 Jahren rehefrei und ganzjährig voll im Herderverband integriert.
Zwei weitere Stuten der Herde tragen je nach Jahreszeit auch eine Freßbremse - allerdings die Version mit dem Kehlriemen, da eine sehr gelenkig ist und sich das einfache Genickband mit dem Hinterhuf vom Kopf schubst.
Generell sollte man es bei jedem Pferd individuell ausprobieren, ob eine ?Freßbremse? eine sinnvolle Alternative/Möglichkeit ist, die Futteraufnahme auf der Weide zu begrenzen. Es gibt einfach Pferde, die damit langfristig sehr unglücklich sind. Dann liegt es meiner Erfahrung nach aber an dem Maulkorb per se und nicht an dem Fabrikat. Der überwiegende Anteil der Pferde kommt aber nach sehr kurzer Eingewöhnungszeit prima damit zurecht.
Aufgrund meiner guten Erfahrungen empfehle ich die AS-Freßbremse auch meinen Kunden.



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